Nachruf auf unsere Hühner

Das Schreiben dieses Beitrages schiebe ich schon einige Zeit vor mir her. Allerdings denke ich, dass ich erklären sollte, warum keine Bilder der hübschen schwarzen Wyandotten-Hühner mehr zu sehen sein werden. Ein Fuchs hat vor gut zwei Wochen alle vier Hühner geholt.

Hühner im Hof

Er hat sich tagsüber unter dem Zaun des Hühnerhofes durchgegraben und alle Hühner mitgenommen. Als ich um fünf Uhr abends von der Arbeit kam, waren nur noch Federn im Auslauf und ein total verstörter und stark ramponierter Albert bei uns auf dem Hof. Der Hahn ist etwas kleiner als seine Mädels gewesen und war der Einzige, der über den Zaun fliegen konnte. Das hat ihm wohl das Leben gerettet.

Hühner in der Reihe

Ich bin auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen, wo es nicht ungewöhnlich ist, dass Nutztiere sterben oder auch geschlachtet werden. Trotzdem hat mich dieser Tod unsere ersten eigenen Hühner sehr betrübt. Wir hatten die Mädels ca. ein Jahr und sie haben mir bereits beim Bau ihres neuen Stalls Gesellschaft geleistet und waren dementsprechend zutraulich.

Hühner beim Stallbau

Hier noch einmal zum Abschied ein paar Bilder meiner Hübschen:

Hühner in der Blumenwiese Hühner im Hof 2 Huhn im Herbst Hühner im Winter Hühner vorm Zaun Hühner aus dem Stall kommend Huhn beim Sandbad Hühner am Hang

Auch gut zwei Wochen nach dem Fuchsüberfall bin ich immer noch traurig, wenn ich an die Mädels denke. Albert ging es nach dem Angriff sehr schlecht. Als wir den Eindruck hatten, dass er nicht mehr frisst, habe ich so schnell wie möglich Gesellschaft für ihn besorgt. Drei kleine braune Hühner vom Vorjahr, die auch bereits Eier legen. Bis wir den Auslauf fuchssicher gemacht haben, sind die Vier nun meistens im Stall. Die drei Neuen müssen aber, genau wie Albert, noch etwas aufgepäppelt werden.

neue Hühner

Viele Grüße
Silke

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11 Gedanken zu “Nachruf auf unsere Hühner

  1. Liebe Silke, das ist traurig. Ich höre das andauernd, dass der Fuchs Tiere geholt hat. Er ißt sie ja nicht gleich, sondern tötet sie und nimmt sie mit. Schade. Möchtest du neue?

    Sigrun

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  2. Oh nein … Silke wie furchtbar. Ich kann so gut mit dir fühlen.Grad wenn man so wenige Hühner hat werden sie zutraulich und wachsen einen ans Herz. Jedesmal wenn bei uns der Habicht zuschlug –er hat sie vor Ort gerupft — war ich (obwohl ich wusste, das ist halt Natur und ich lebe nun mal im Naturschutzgebiet) wie du lange Zeit betrübt. Ich hoffe Albert erholt sich schnell und wird wieder der Alte. Was wollt ihr denn nun unternehmen, um den Auslauf sicher zu machen?
    Die Bilder von den Mädels sind übrigens wunderschön. Besonders hübsch finde ich das Bild vom Stallbau. Herrlich wie selbstverständlich eine kleine Hühnerdame in dem noch nicht ganz fertigen Legenest sitzt.
    Kopf hoch und LG Dany

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  3. Liebe Silke, das tut mir sehr leid für Dich und deinen Albert. Der Fuchs ist schon ganz dreist kommt einfach mitten am Tag. Aber bei uns sieht man auch immer öfters den Fuchs schon am Spätnachmittag herumschleichen. Hoffentlich erholt ihr euch gut von diesem Schock … LG Marion

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